Winkelmannsches Haus

Winkelmannsches Haus

DAS WINKELMANNHAUS IN TRIEBES - TREFFPUNKT FÜR JUNG UND ALT

Über Winkelmannsches Haus:

Das Winkelmann-Anwesen und seine Geschichte
Das älteste Haus von Triebes, eines der wenigen Zeitzeugen der Vergangenheit, wurde während des 30jährigen Krieges erbaut. Im Jahr 1617 wurde das Blockbohlenhaus fertig gestellt. Alte Aufzeichnungen belegen, dass um 1622 das Anwesen von einer Familie Kessel bewohnt wurde. 1740 wurde neben dem Blockbohlenhaus ein Fachwerkhaus errichtet welches ab dieser Zeit als Wohnhaus diente.

Viele Jahre wurden die Gebäude und das Grundstück vergessen, keiner hatte Verwendung dafür, geschweige denn Geld für eine Sanierung. Erst der politische Umbruch und die Deutsche Einheit ermöglichten ein „Überleben“ der Gemarkung „Winkelmann“. Gemeinsam mit dem BUND-Kreisverband Greiz und der Stadt Triebes wurde 1999 der Verein „Regionales Zentrum für Umweltbildung und Naturschutz Triebes e.V.“ gegründet. Die Besitzverhältnisse mussten geklärt werden. Von nun an war die Zukunft des Denkmalobjektes gesichert. Waren die Wege auch steinig und nicht immer leicht zu nehmen, wenn es darum ging, Fördermittel zu erkämpfen.

Die Sanierungsarbeiten begannen im Oktober 1999 und bereits zum „Tag des offenen Denkmals“ im Jahr 2000 konnte das Winkelmannsche Haus erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Resonanz war überraschend, wenn man bedenkt, dass viele Triebeser noch vor gar nicht allzu langer Zeit dafür plädierten, die „Hütte“ endlich abzureißen.

Seit dieser Zeit werden ständig Bau-und Sanierungsarbeiten durchgeführt. Es stehen Fachleute mit Rat und Tat zur Seite, sogar der Garten wurde von den Vereinsmitgliedern, von Schülern und Freunden des Denkmalschutzes hergerichtet. Bunte Blumen, winterharte Sträucher und kriechende immergrüne Pflanzen verschönern den kleinen Garten.

Das Blockbohlenhaus – die Blockbauweise des alten Wohnhauses in Triebes
In unserer Thüringer Region findet man kaum noch den reinen Blockbau. Das ältere Wohnhaus des Winkelmannschen Anwesens wurde in dieser Blockbauweise errichtet und gehört zu den letzten erhaltenen Gebäuden dieser Art. Die klassische Blockbauweise zählt zu den ältesten Techniken, ein Haus zu bauen. Es besteht nur aus Holz, die Wände und auch das Dach. Sowohl die Innen- als auch die Außenwände werden in der Regel ohne Stützen, aus horizontal gelegenen Baumstämmen konstruiert. Um die horizontalen Stoßfugen gegen eindringenden Luftzug und Regen abzudichten, wurden im Laufe der Zeit die Holzbalken mit zusätzlichen Nuten und Federn versehen. Vollblockwände bestehen aus bis zu 19 cm dicken Blockbalken. Die Holzbauweise war zu dieser Zeit in unserer ostthüringer Region typisch, denn der Baustoff Holz war uneingeschränkt vorhanden, hatte gute bautechnische Eigenschaften und ließ sich leicht bearbeiten. Für den Hausbau waren diese Eigenschaften geradezu ideal. Das ältere der beiden Häuser wurde im Jahre 1617 errichtet und diente mindestens bis 1740 als Wohnhaus.

Fachwerkhaus – die Bauweise des Fachwerkhauses
Das Fachwerkhaus im Winkelmannschen Anwesen wurde 1740 erbaut. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass das Blockbohlenhaus erhalten blieb und dann nur noch als Werkstatt und Stall genutzt wurde. Im 17. Jahrhundert wurden überwiegend in unserer Region Fachwerkhäuser gebaut. In Ostthüringen waren es fast ausschließlich Umgebindehäuser. Früher bestand die Ausfachung aus einem Gemisch von Lehm und Stroh, welches meist auf ein Gitter von Weidenästen aufgetragen wurde. Heutzutage bestehen Fachwerkhäuser aus einer Holzkonstruktion, wobei die Zwischenräume mit unterschiedlichsten Materialien ausgefüllt wurden.   Beim vogtländischen Fachwerkhaus wurden meist Kiefer- oder Fichtenholz verbaut, in seltenen Fällen auch Lärchenholz. Dieser Baustoff war preiswert, war in unserer Region gewachsen und ließ sich außerordentlich gut bearbeiten. Hier ist das „neuere“ Wohnhaus aus dem Jahre 1740 nach der Rekonstruktion zu sehen.

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Veranstaltungen im laufenden Jahr
Bitte nutzen Sie bei Veranstaltungen in unserem Hause Parkmöglichkeiten im Ort Triebes!

(Änderungen vorbehalten! Bitte beachten Sie auch die Aushänge, Auslagen und Veranstaltungshinweise in der Presse!)

 Mehr Informationen zum Winkelmannschen Anwesen und seiner Geschichte, zur Sanierung, zur Vereinsarbeit und zu aktuellen Veranstaltungen finden Sie hier.

Informationen zur Miete
Für die Einmietung pro Tag berechnen wir einen Unkostenbeitrag von 50,00 Euro.
Für Vereine, die in der Gemeinde Zeulenroda-Triebes mit ihren Ortsteilen ansässig sind, ist die Nutzung kostenfrei.

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Unser denkmalgeschütztes Objekt erfreut sich vieler Besucher aus Nah und Fern. Interessieren Sie sich für unsere Gebäude als Museum, so machen Sie mit uns einen Termin aus. Wir werden alles Möglich machen, damit Sie geöffnete Türen vorfinden.

Möchten Sie unsere Räumlichkeiten für Veranstaltungen nutzen, so nehmen Sie mit uns rechtzeitig Kontakt auf und der Terminplaner wird zeigen, ob die Räume in der gewünschten Zeit frei sind. Wir haben Platz für ca. 25 Personen. Unsere Räumlichkeiten sind beheizbar, Sanitäreinrichtungen und eine kleine Kaffeeküche sind vorhanden.

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