Burg Ranis

1000 jährige Geschichte im Orlatal

Über Burg Ranis:

Burg Ranis ist eine hochmittelalterliche Höhenburg und erhebt sich über der gleichnamigen thüringischen Stadt Ranis. Sie zählt zu den bekannteren Sehenswürdigkeiten der Region und beherbergt ein eigenes Burgmuseum, dass 1926 vom damaligen Besitzer Dietrich von Breitenbuch eingerichtet wurde.


Die Burg selbst blickt auf eine beinahe 1000 jährige Geschichte zurück, die von großen Namen und Taten zu berichten weiß.
Genau bekannt ist bis heute nicht, wann Burg Ranis tatsächlich erbaut wurde. Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem 11. Jahrhundert. Während die Anlage zu beginn noch überschaubar und klein ist, wird sie vor allem während der schwarzburger Herrschaft im 13. und 14. Jahrhundert maßgeblich vergrößert und erweitert. Später residiert Herzog Wilhelm III. als Herr von Thüringen auf der Burg, verschenkt diese aber aufgrund von Heirat an Heinrich von Brandenstein.
Im Verlauf des 30. Jährigen Krieges entging die Burg nur knapp einem Angriff. So drohte eine große Horde marodierender Soldaten damit, Burg und Stadt zu belagern - beließen es aber nur bei Worten.
Mitte des 17. Jahrhunderts ereilte ein Großbrand die Burg und sorgte dafür, dass große Teile des Hinterhofs vernichtet wurden. In den folgenden Jahren zehren Wind und Wetter immer mehr an der Burg und es folgen umfangreiche Instandsetzungsarbeiten. Mitte des 19. Jahrhunderts jedoch entschließt man sich dem Verfall keinen Einhalt mehr zu bieten und beginnt stattdessen mit Abrissarbeiten.
Glücklicherweise sind die Abrissarbeiten nicht sehr umfangreich, so dass auch heute noch große Teile der alten Burg erhalten sind. Seit dem Jahre 1928, als Dietrich von Breitenbuch Besitzer der Burg wird, beginnen Arbeiten zur Erhaltung der Burg.

Im Jahre 2010 war Burg Ranis Lokation für die Dreharbeiten von Löwenzahn - Das Kinoabenteuer.

Auf der Burg werden Burgführungen in historischer Kleidung nach Vereinbarung angeboten.

 

 

 

 

 

 

kindermuseum-thueringen.de

Bildquelle: www.unser-thueringen.de

Lisa und Leos Museumstour durch Thüringen - Für Kinder gibt es auch hier wieder einiges zu entdecken:

Hungerturm und Burgküche...

...könnt ihr im vorderen Burggebäude besichtigen.

 
Seltsamerweise liegt beides ganz nahe beieinander. Das muss man sich vorstellen! Oben in der Küche brutzelte ein leckerer Braten, während unten im Verlies die Gefangenen schmachteten. Das Verlies ist neun Meter tief. Durch eine enge Öffnung wurden die Gefangenen an einem Seil hinuntergelassen. Wer wissen will, warum die Öffnung „Angstloch“ heißt, sollte mal einen Blick hinab in den stockfinsteren Kerker werfen.


Was es sonst zu sehen gibt:
In der Burgküche im vorderen Burggebäude steht ein offener Herd. Der schwarze Teerruß an den Wänden zeigt, wie verqualmt der Raum früher gewesen ist.
Neben Ritterrüstungen und Schwertern sind im Museum zahlreiche Vorderladergewehre und - pistolen ausgestellt, die zur Jagd, im Krieg und bei Duellen benutzt wurden. Zu den Schusswaffen gehören auch Gießformen, mit denen man die Bleikugeln selbst gießen musste.
Vom letzten Raum der Bildergalerie führt eine schmale Treppe in eine Gefängniszelle. Beim Hinabsteigen könnt ihr durch einen Sehschlitz hineinschauen. So beobachtete man früher die Gefangenen.

Lisas Tipps und Extras:
Die Ilsenhöhle müßt ihr euch unbedingt anschauen! Zwei mächtige Felsspalten führen tief in den Berg hinein. Früher waren die Leute abergläubisch und fürchteten sich vor dieser Höhle. Bei Ausgrabungen fand man hier Werkzeuge aus Feuerstein und Knochen, die Menschen der Eiszeit hinterlassen haben. Die Funde sind im Museum ausgestellt.
Wer hoch hinaus will, kann den großen Turm besteigen.

Geschäftszeiten

Öffnungszeiten

April-Oktober:
Dienstag bis Sonntag/Feiertag - 10 bis 17 Uhr


November-März:
Sa/So/Feiertag - 13 bis 17 Uhr


Montag geschlossen,

24./25. und 31. Dezember sowie 1. Januar geschlossen

Unsere Kontaktdaten

Burg Ranis
Lindenstraße
07389 Ranis

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