Oberweißbach

Oberweißbach

Erholungsort im Naturpark Thüringer Wald im Weißbachtal

Über Oberweißbach:

Die Fröbelstadt Oberweißbach ist eingebettet in eine reizvolle Mittelgebirgslandschaft (570-700 m Höhe).

Der Ort wurde 1370 erstmals urkundlich erwähnt. Namengebend war ein dort verlaufendes Gewässer. Vor 1600 war er ein Lehen der Herren von Greußen und kam dann durch Kauf an die Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Er war ein frühes Zentrum der Herstellung und des Handels von Olitäten, im 19. Jahrhundert kam insbesondere die Glasbläserei auf. 1799 wurden 1030 Einwohner gezählt, im Jahr 1900 waren es 2081. Bis 1918 gehörte der Ort zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt.

Geradezu berühmt ist die Oberweißbacher Bergbahn, die mit ihrer Seilkonstruktion einmalig ist und  von 1919 bis 1923 erbaut wurde. In rund 18 Minuten überwindet die Bahn rund 320 m Höhenunterschied. 

1932 erhielt Oberweißbach das Stadtrecht. Auch zu DDR-Zeiten blieb die Glasproduktion bestimmender Wirtschaftszweig der Stadt. Am 1. Dezember 2008 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Lichtenhain/Bergbahn in die Stadt Oberweißbach/Thür. Wald eingegliedert.

Die Hoffnungskirche Oberweißbach, mit ihren 2000 Sitzplätzen, wurde in der Zeit von 1767 bis 1779 als einschiffiger Barockbau erbaut und am 24. Oktober 1779 geweiht. Wegen ihrer Ausmaße ist die Saalkirche auch als Dom von Südthüringen bekannt. Größe und Ausgestaltung deuten auf den damaligen Wohlstand des Ortes durch den Olitätenhandel hin. Der programmatische Name Hoffnungskirche wurde anlässlich der 225-Jahr-Feier von der Gemeinde gewählt; zuvor war die Kirche namenlos. Sehenswert sind zudem der Fröbelturm und das Geburtshaus des großen Pädagogen und Begründers der Kindergärten, Friedrich Fröbel. Es ist eines der lohnendsten Ausflugsziele im "Thüringer Kräutergarten".

 

Quelle: wikipedia.org

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98744 Oberweißbach

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