Schillerhaus Rudolstadt

Schillerhaus Rudolstadt

authentische Schillerstätte im Herzen von Rudolstadt

Über Schillerhaus Rudolstadt:

Das Rudolstädter Schillermuseum richtet seinen Fokus auf eine Zeit in Schillers Leben, die man mit Fug und Recht als Wende bezeichnen kann. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Ausstellung der ersten Begegnung mit Johann Wolfgang von Goethe sowie Schillers Verhältnis zu Charlotte von Lengefeld und Caroline von Beulwitz. Der glücklicherweise in großen Teilen erhaltene Briefwechsel aus der Rudolstädter Zeit erlaubt heute vielschichtige Interpretationen zu dem nicht immer eindeutig zu entwirrenden Beziehungsgeflecht zwischen den Schwestern und Friedrich Schiller.

Das Lengefeld/Beulwitzsche Wohnhaus in Rudolstadt gehört heute zu den wenigen authentischen Schillerstätten in Deutschland. Zahlreiche restauratorische Befunde ermöglichten bei der 2005 bis 2009 erfolgten denkmalpflegerischen Instandsetzung des Hauses eine realitätsnahe Rekonstruktion der Raumstrukturen und Wandfassungen des 18. Jahrhunderts. Am 9. Mai 2009 wurde das Haus als Museum eröffnet. Die Ausstellung konzentriert sich ganz auf die Rudolstädter Zeit Friedrich Schillers, auf seine Beziehung zu den Schwestern von Lengefeld und auf das erste Zusammentreffen mit Goethe in diesem Haus am 7. September 1788.

 

Im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts vollzog sich in der Rudolstädter Residenz allmählich der Übergang von der höfischen zur bürgerlichen Kultur. Begünstigt von einem bescheidenen Wohlstand des Bürgertums und höheren Einkünften des Hofes, beeinflusst vom liberal eingestellten Teil des Adels stellte sich allmählich ein Wandel im kulturell-geistigen Leben der Stadt ein.

Ein Kreis von namhaften Gelehrten und Adligen bildete sich um den damaligen Hofrat Ludwig Wilhelm von Beulwitz, der seit 1774 in fürstlichen Diensten stand. Im Haus des Ehepaares von Beulwitz und der Damen von Lengefeld, in der damaligen „neuen Neustadt“ (Schillerstraße), trafen sie sich regelmäßig zum zwanglosen Gedankenaustausch. Diese unterschiedlich zusammengesetzte Gesellschaft – Charlotte von Lengefeld und Caroline von Beulwitz gehörten als junge Damen dazu – führte nicht nur ernsthafte Gespräche, sondern vergnügte sich auch beim nachmittäglichen Beisammensein im angrenzenden Lengefeldschen Garten.

Als Friedrich Schiller im Jahre 1787 im Beulwitzschen Haus mit Charlotte von Lengefeld und Caroline von Beulwitz zusammentraf, ist er von der von der aufgeschlossenen geistigen Atmosphäre beeindruckt. Seit dieser ersten Begegnung, hielt sich der Dichter bis zum Jahre 1799 immer wieder in Rudolstadt auf. Vor allem während des ersten längeren Aufenthaltes Schillers in der kleinen Residenzstadt vom 19. Mai bis 12. November 1788, dem sogenannten „Rudolstädter Sommer“, wird seine Leidenschaft für Caroline und Charlotte geweckt. Zugleich inspiriert ihn diese Zeit zur schriftstellerischen Arbeit und gibt ihm Mut und Zuversicht.

 

Quelle:Schillerhaus Rudolstadt 

Geschäftszeiten

April bis Oktober

Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00

November bis März

Dienstag bis Sonntag 10:00-17:00

(an gesetzlichen Feiertagen auch Montags geöffnet)

Unsere Kontaktdaten

Schillerhaus Rudolstadt
Schillerstraße 25
07407  Rudolstadt

So finden Sie uns

Teile diese Profilseite: