Thüringer Schieferpark Lehesten (techn. Denkmal)

Thüringer Schieferpark Lehesten (techn. Denkmal)

"Land des Blauen Goldes"

Über Thüringer Schieferpark Lehesten (techn. Denkmal):

"Land des Blauen Goldes"
Hier können Sie lebendige Historie und altehrwürdige Traditionen an einem außergewöhnlich authentischen Standort kennenlernen. Alle historischen Gebäude, wie die in Europa einmalige Göpelschachtanlage und die Doppelspalthütte, sind wertvolle bildungstouristische Kleinode.

Inmitten eines hochwertigen Naturschutzgebietes gelegen bietet Ihnen die Einrichtung für Familien, Schulklassen, Vereine, Unternehmen, Dachdeckern, Geologen, Freunden des Bergbaues/Natur usw. eine ausgewogene Harmonie der Altbergbaufolgelandschaft.

Neben den fachmännischen Führungen in den historischen Gebäuden können Sie mit einem erholsamen Spaziergang (geringer Schwierigkeitsgrad) das Naturschutzgebiet etwas näher kennen lernen. Die zwei kürzlich eröffneten Geopfadrouten (3 km und 800 m) erlauben Ihnen nie gesehene Ansichten vom gewaltigen Ausmaß des schon im 13. Jahrhundert begonnenen Schieferbergbaus.

Besuchen Sie uns und erleben Sie einen einmaligen Einblick in Jahrhunderte alte Historie, Tradition und Handwerk. Ein besonderes Erlebnis für Ihren Urlaub.

 

 

Auf der Suche nach dem "Blauen Gold"

Erfahren Sie während einer 1,5 stündigen Führung im Technischen Denkmal des Schieferparkes Lehesten wie Schiefer im Tagebau gewonnen, gefördert und in der historischen Spalthütte verarbeitet wird.

Die einzelnen Arbeitsschritte bishin zur Fertigstellung als Dach- und Wandschiefer können Sie vor Ort mitverfolgen und eindrucksvolle Beispiele der Schieferdeckkunst bewundern.

Im Museum erwartet Sie die in Europa einmalige Göpelschachtanlange und weitere sehenswerte Dinge rund um den Schieferbergbau.

 

Bild: Stiftung Thür. Schieferpark Lehesten -Technisches Denkmal- Historischer Bergbau Lehesten

Lisa und Leos Museumstour durch Thüringen - Für Kinder gibt es auch hier wieder einiges zu entdecken:

Thüringens „Blaues Gold“ sieht auf den ersten Blick eher schwarz aus. Schaut man genauer hin, ist der schöne dunkelblaue Schimmer jedoch nicht zu übersehen. Um das Naturprodukt Schiefer geht es, das ihr auf Dächern von Kirchen, Schlössern und Wohnhäusern schon oft gesehen habt. Aber wisst ihr auch, wie das Schiefergestein aus dem Erdboden gewonnen und verarbeitet wird? Das könnt ihr bei einem Ausflug in die Berg- und Schieferstadt Lehesten in einem alten, unter Denkmalschutz stehenden Schieferbetrieb erkunden. Wo der Bergmann das Gestein früher abgebaut hat, befindet sich heute der über 40 m tiefe „Schiefersee“. Nachdem der Stein gefördert wurde, kam er zum Schieferwerker, der ihn mit unglaublichem Geschick in dünne Platten spaltete. Wer möchte, kann nach der Führung selbst einmal ein Stück Stein spalten und mit der großen Handschere zuschneiden. Mit etwas Glück könnt ihr dabei vielleicht ein Stück glitzerndes „Katzengold“ finden. Danach kommt der Schieferdecker an die Reihe, der die fertigen Schiefer kunstvoll auf das Dach oder an die Wand nagelt. Beispiele der Dachdeckerkunst könnt ihr an den kleinen Häusern im Modelldorf bewundern. Aus Lehestener Schiefer wurden aber auch Tischplatten, Schiefertafeln für die Schule und Steine für Mauern und Gehwege hergestellt. Eine der größten Schiefertafeln der Welt findet ihr in der Lehestener Kirche St. Aegidien mitten im Ort.


Was es sonst zu sehen gibt:

eine Göpelförderschachtanlage, die früher mit der Kraft von Tieren angetrieben wurde
eine Doppelspalthütte, in der der Schiefer gespalten und zugeschnitten wurde
das schmucke Modelldorf mit filigraner Schieferdeckerkunst
den Tagebau mit dem großen „Schiefersee“
ein Naturschutzgebiet mit zahlreichen seltenen Tieren und Pflanzen
eine Naturparkausstellung mit lebenden Tieren
viele Häuser, die mit dem „blauen Gold“ verkleidet sind
 

Lisas Tipps und Extras:

Noch mehr zum Thema Schiefer kann man auf dem Schieferlehrpfad erfahren. Von Lehesten führt die „Thüringisch-Fränkische-Schieferstraße“ zum Schiefertafelmuseum Ludwigsstadt und zum Schiefergriffel-Museum Steinach.
In Schmiedebach selbst könnt ihr das „Schieferdorfmuseum“ sowie das „Schul- und Spielzeugmuseum“ besuchen.
 

Geschäftszeiten

Führungszeiten:  März bis Oktober
 
Montag
Führung nur bei Voranmeldung
Dienstag-Donnerstag
10:00 Uhr und 13:00 Uhr  
Freitag
10:00 Uhr                       
Samstag und Sonntag
10:30 Uhr und 14:00 Uhr
 

Von November bis Februar und an den Ruhetagen sind Voranmeldungen
und Gruppenführungen möglich. (nur ab 15 Pers.)

Unsere Kontaktdaten

Thüringer Schieferpark Lehesten (techn. Denkmal)
Staatsbruch 1
07349 Lehesten

So finden Sie uns

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