Saalfelder Feengrotten

Über Saalfelder Feengrotten:

Hohlräume unter der Erde sind faszinierend. Ob natürlich entstanden oder wie die Feengrotten durch Bergbau,das Eintauchen in diese Welt ist immer ein Erlebnis. Auch am Rande des Thüringer Schiefergebirges machten sich Bergleute vor vielen Jahrhunderten auf die Suche nach Gold, Silber und anderen begehrten Metallen. Es war Alaunschiefer, der hier entdeckt wurde und der nach der Aufbereitung zu Alaun und Vitriol für viele Prozesse unentbehrlich war.

Durch den Abbau entstanden große unterirdische Hohlräume, die nach der Einstellung der bergmännischen Arbeit sich selbst überlassen wurden. Nun geschah das "Wunder der Natur", denn diese Räume verwandelten sich in farbenprächtige Tropfsteinhöhlen.

Lägen diese Grotten nicht in Deutschland, sondern etwa in Amerika, wäre man längst aus aller Welt dorthin gepilgert!“ Dieses Zitat prägte 1914 Professor Ernst Haeckel, ein berühmter Naturforscher seiner Zeit, zur Eröffnung des Schaubergwerkes Saalfelder Feengrotten. Am 22. Dezember 1913 stießen Wissenschaftler auf den schönsten Teil der Saalfelder Feengrotten, den Märchendom. „Und als das Lampenlicht die Finsternis durchbricht – wer wagt da ein Wort zu sprechen! – Ehrfurchtsgebietend, feierlich, erhaben in unangetasteter Reinheit und Pracht stand der Märchendom mit seiner Gralsburg vor den Entdeckern“, schreibt Hermann Meyer, einer der Entdecker.Von der Schönheit des Märchendoms beeindruckt, fasste der Berliner Bankkaufmann Adolf Mützelburg den Entschluss, die alte Grube „Jeremias Glück“ der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Am 31. Mai 1914 eröffnete er das Schaubergwerk für den Besucherverkehr. Bemerkenswert ist, dass die Grotten bereits zur Eröffnung mit elektrischem Licht ausgeleuchtet waren, da zu jener Zeit noch nicht jeder Haushalt über elektrischen Strom verfügte. Seitdem haben über 18 Millionen Gäste  die „farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ besucht.

Im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen gelang es auch, die gesundheitsfördernde Wirkung in dem ehemaligen Bergwerksstollen nachzuweisen. Bereits 1937 wurde in einem separaten Teil das „Emanatorium“, der erste Inhalationsheilstollen Deutschlands, eröffnet.

Weitere Angebote gibt es heute im Feengrottenpark: der Abenteuerwald Feenweltchen, in dem Groß und Klein die magischen Reiche der Naturwesen erkunden können, und das Erlebnismuseum Grottoneum mit zahlreichen Mitmachstationen zu den Themen Bergbau, Tropfsteine und Minerale. Außerdem kann die traumhafte Kulisse des Märchendoms für Trauungen unter Tage genutzt werden.

 

Erlebniswelt Feengrotten from FMP-works on Vimeo.

Quelle: www.feengrotten.de

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Geschäftszeiten

Mai - 01. November

Feengrotten, Grottoneum und Feenweltchen
täglich 09.30 - 17.00 Uhr* (* letzter Einlass)

Juli und August

18.30 Uhr letzter Einlass in das Feenweltchen 


November - April

Feengrotten und Grottoneum
täglich 10.30 - 15.30 Uhr* (* letzter Einlass)

 

 

 

Unsere Kontaktdaten

Saalfelder Feengrotten
Feengrottenweg 2
07318 Saalfeld

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