Jena

"Lichtstadt" und "Paradies" an der Saale

Über Jena:

Die Stadt Jena lebt von einer faszinierenden Verbindung von geschichtsträchtiger und intellektueller Vergangenheit, landschaftlichen Reizen, innovativer und internationaler Forschung und Wirtschaft sowie jungem studentischen Leben. Dieser Facettenreichtum schafft eine einzigartige Kulisse, die der kleinen, quirligen Großstadt einen besonderen Charme verleiht.

Kulturhochburg, Wissenschaftszentrum, Studentenparadies – all dies ist die Stadt Jena, die eingebettet in eine malerische Landschaft mit südländisch anmutendem Flair, reizvoller Umgebung aus Muschelkalkhängen und Orchideenvielfalt seit Langem ein beliebtes Reiseziel für kulturhistorisch und botanisch-geologisch Interessierte bietet. Jena versteht es seine geschichtsträchtige Vergangenheit, reizvolle Landschaft, innovative Forschung und Wirtschaft sowie junges studentisches Leben perfekt zu vereinen. Dieser Facettenreichtum verleiht der quirligen Universitätsstadt einen besonderen Charme. Die Stadt liegt am Mittellauf der Saale und ist in eine südländisch anmutende Landschaft eingebettet. Jena bietet neben vielen Sehenswürdigkeiten auch abwechslungsreiche Rad- und Wanderwege und nahegelegene Burgen und Schlösser.

Jena ist vor allem wegen seiner innovativen und internationalen Forschung und Wirtschaft bekannt. Nicht ohne Grund war 2008 Jena die "Stadt der Wissenschaft". In Jena erwarten Sie moderne Hotels oder gemütliche Pensionen oder Ferienwohnungen. Es bleiben keine Wünsche offen.

M. Luther war zwischen 1522 und 1537 mindestens elf Mal in Jena. In einer 90-minütigen Predigt rechnete er mit dem anwesenden radikalen Reformator Karlstadt ab, der Luthers gewaltlosen Weg theologischer Neuorientierung verlassen hatte – jedoch ohne Erfolg.

Seit Gründung der Universität im Jahre 1558 galt Jena als einer der berühmtesten Studienorte Deutschlands, bot Studium und Lehre für bedeutende Persönlichkeiten und erlangte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts sogar internationale Anziehungskraft.
Goethe fand in Jena die innere Ruhe und äußeren Bedingungen für sein dichterisches Schaffen, schrieb neben Balladen den berühmten „Faust" und „Wilhelm Meister". Die Goethe-Gedenkstätte am Botanischen Garten dokumentiert das naturwissenschaftliche Wirken des Dichters, Staatsmanns und Naturwissenschaftlers, unter dessen Anregungen und Anleitung viele wissenschaftliche Einrichtungen Jenas wie der Botanische Garten, die Mineralogische Sammlung und die Universitätsbibliothek entstanden.

Auch für Friedrich Schiller war Jena Ort der geistigen Freiheit und künstlerischen Betätigung. An keinem anderen Ort hielt er sich so lange auf wie in Jena. Ein Jahrzehnt des Lebens und Arbeitens in dieser Stadt brachte nicht nur einen fruchtbaren Briefwechsel mit Goethe hervor, auch das Balladenjahr von 1797, in dem innerhalb weniger Monate viele der berühmtesten Balladen Schillers und Goethes entstanden, dokumentiert die produktive Freundschaft der beiden Genies. Schillers Gartenhaus und die Schillerkirche erinnern an das bewegte Leben des Jenaer Professors für Geschichte.

Nahezu 200 Gedenktafeln zieren zudem zahlreiche Häuser der Innenstadt und gedenken weiterer bedeutender Literaten, Philosophen und Naturwissenschaftler wie Fichte, Hegel, Feuerbach, Schelling, der Brüder Humboldt, Novalis, Hölderlin, Tieck, Brentano, der Brüder Schlegel, die in der Stadt verweilten und die Stadt zu einem Zentrum der europäischen Geistesgeschichte machten. Das Literaturmuseum Romantikerhaus in der ehemaligen Wohnstätte des Philosophen Johann Gottlieb Fichte zeigt kultur- und geistesgeschichtliche Hintergründe auf, die Jena zwischen 1785 und 1803 zum fortschrittlichsten geistigen Zentrum Deutschlands werden ließen.

Heute ist Jena vor allem Zentrum der Hochtechnologie.1846 eröffnete Carl Zeiss seine erste Optische Werkstatt. 1884 gründeten Ernst Abbe und Otto Schott ein Glastechnisches Laboratorium (späteres Glaswerk) und schufen damit wichtige Voraussetzungen für die feinmechanisch-optische Industrie (Zeiss-Werk). Die in der Folge entwickelten Instrumente wie das Zeiss-Mikroskop hatten bald hohes Ansehen in der ganzen Welt. Die bahnbrechende Entstehungsgeschichte der Zeiss-Mikroskope kann derzeit im Optischen Museum nachvollzogen werden. Es folgte eine Zeit befruchtenden Nebeneinanders von Universität und Industrie, in der in Jena eine Menge sehenswerter Einrichtungen und Bauten entstanden: das Zeiss-Planetarium, das Phyletische Museum, das Haeckelhaus und das Hauptgebäude der Universität gesellten sich zu bereits Vorhandenem wie dem Collegium Jenense, dem Gründungsort der Universität, dem Rathaus, der Stadtkirche St. Michael.

Jena zählt heute mehr als 106.000 Einwohner. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena und die ansässige Industrie wie Carl Zeiss in Jena, JENOPTIK AG, SCHOTT in Jena, und eine Vielzahl von High-Tech-Unternehmen sowie erstklassischen Forschungseinrichtungen bestimmen die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zum Wissenschaftszentrum und zur Technologieregion par excellence.
Ein Paradies deutscher Kultur und Geschichte, ein Paradies botanischer Besonderheiten, ein Paradies für Einheimische, Zugezogene und Touristen – einfach paradiesisch ist diese Stadt!

 

Quelle: saaleland.de/ jena.de

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