Altenberga

Altenberga

Gemeinde Altenberga mit den Ortsteilen Altendorf, Greuda und Schirnewitz

Über Altenberga:

Altenberga ist eine Gemeinde im Süden des Saale-Holzland-Kreises und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal. Zur Gemeinde gehören die Orte Altenberga, Altendorf, Greuda und Schirnewitz.

Prägt in Altendorf und Schirnewitz das Bächlein den Dorfcharakter, so sind es in Altenberga das Gut, die kleine Kirche und die steile Straße. Das Rittergut in Altenberga ist ein uralter Herrensitz der Burggrafen von Altenberga, welche 1266 zum 1. Mal urkundlich erwähnt wurden. Im Jahr 1390 wurde das Dorf zu Aldinberge.

Die Reste der Burg Altenberga befinden sich am Nordhang eines Höhenzuges südlich des Dorfes Altenberga. Die Burg war wohl zur Sicherung und Kontrolle der auf dem südlich gelegenen Höhenrücken verlaufenden „Hohen Straße“ verantwortlich. Vertreter der Nebenlinie von Orlamünde nannten sich nachweisbar ab 1266–1396 nach dem Ort der Burg. Sie besaßen zeitweise in Thüringen hohen Einfluss. So fungierten sie als Landfriedensrichter. 1345 waren die Wettiner Lehensträger. Die Erfurter überfielen Anfang des Jahres 1345 die Burg Altenberga. Nach kurzem Kampf wurde die Burg eingenommen und die dreizehn Verteidiger, die am Fastnachtsschmaus gesessen hatten, wurden überwältigt. Drei Verteidiger wurden sofort getötet und die anderen nach Erfurt gebracht. 1418 kauften die Burggrafen von Kirchberg die Veste. 1445 waren die Grafen von Gleichen es, die die Schutzfunktion übernahmen. 1450 wurde die Burg im Sächsischen Bruderkrieg zerstört, aber sofort wieder aufgebaut.

Das Gelände der Burganlage kann man noch erkennen. Von Gebäuden und Mauern sind nur noch spärliche Reste zu sehen, so ein längeres Stück Grundmauer und eine ausgemauerte Zisterne. Bemerkenswert ist der doppelte Halsgraben. Gräben und Hohlwege weisen noch auf die Anlage hin.

Aus dem im Jahre 1908 veröffentlichten Beitrag zu Kahla und Roda wurde folgender Text zusammengefasst entnommen: Die Burg ist auf einer abgesprengten Kalksteinplatte errichtet worden. An drei Seiten sind Reste der Umfangmauern, teilweise in 2 Metern Höhe erhalten. Nach Osten bildet der Felsen eine natürliche Mauer. Darunter sind Abgrabungen mit Resten von Mauerwerk. Man nimmt an, dass es der Burgweg war. Der tiefe Hohlweg zeigt eine Fahrbahn. Ein Zwinger umgab die Burg auf den Nord- und Westseiten. Der mit Bruchsteinen ausgemauerte Brunnen befindet sich nördlich und die mit Regenwasser gespeiste Zisterne. Dort sind auch noch Wallspuren vorhanden. Einen hohen Stumpf des Rundturms gab es. Er gehörte wohl zur Vorburg.

Ein kleiner schlossartiger Neubau als Herrensitz wurde 1459 im Dorf errichtet.

1743 erfolgte der Bau des jetzigen großen „Schlosses“ als Herrenhaus. Es zeigt über dem Eingang das Wappen derer von Schwarzenfels.

Die Altenbergaer Kirche wurde als spätgotischer Bau 1513 am Fuße der ehemaligen Burg errichtet. In ihr existiert eine große Population unter Naturschutz stehender kleiner Hufeisennasen, einer gefährdeten Fledermausart. 

 

Quelle: Wikipedia

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