Geopfad Roßkunst

Über Geopfad Roßkunst:

Der Geopfad Roßkunst führt an offenen Stollen, Pingen und Haldenzügen vorbei, wo man sich sein Souvenir selbst suchen kann und einen Einblick in die schwere Arbeit der Bergleute bekommt.

Beginn des Wanderweges ist  an der Saalebrücke Harra. Es geht über die Brücke und nach ca. 250 Metern haben wir links unten am alten Fahrweg einen offenen Stollen. Die Öffnung ist ca. 0,7 m breit und 30 cm hoch. Nach dem Mundloch erhöht sich der Stollen auf 1,20 m und 0,70 breit. Von hier aus kann man sich einen Überblick über die Grube verschaffen.

Weiter geht es bergauf.  Nach dem Waldbeginn zeigen sich ca. 50 m links alte Fahrwege im Gestrüpp ab, die früher mit Karren genutzt wurden und zwei bis drei Mal seitlich verlegt wurden, wenn sie eingefahren waren.

Nach der Steigung befindet sich rechts ein uralter Pingenzug, der eine Quellfassung hat. Aus dem alten Stollen wird von hier aus das Gehöft  „Haus am Wald“ mit Trinkwasser versorgt.

Wir kommen an eine Kreuzung  mit 4 abgehenden Wegen.  An den linken Weg  befindet sich nach ca. 250 m ein eingezäunter Gedenkstein mit 3 Kreuzen und der Jahreszahl  1779. Es liegt die Vermutung nahe, dass hier eine erwachsene Person mit zwei Kindern zu Tode gekommen ist (Blitzschlag oder Unfall).

Zurück auf dem Rundweg erstrecken sich im weiteren Verlauf rechts und links die Pingenzüge des Hundszuges und der Roßkunst über eine größere Fläche. Die Roßkunst besteht aus einer großen Halde Schlacke, einen Förderschacht, einen Fahrschacht und einen Förderschacht an dem Wasser gezogen wurde. Weiterhin ist ein Damm zu sehen,  auf dem sich eine Rösche befand. Unter dem Wasserschacht gibt es ein Licht- und Luftloch. 100 m weiter talwärts befindet sich der Erbstollen der Roßkunst.

Der Pingenzug des Hundszuges links vom Weg ist durch große Pingen gekennzeichnet, die im dichten Holz liegen.

Nach weiteren 3 km biegen wir auf den Weg am Galgersbach links Richtung Tal ab. Nach ca. 1 km, dem Bach folgenden, liegt die Grube Kluft mit den Beilehn Sechse und Hornzug. Sie zeichnen sich durch zahlreiche Pingen und große Halden, die den Talgrund rechts und links kennzeichnen.  Am Saaleufer befindet sich der Erbstollen der Kluft der einsehbar ist, in dem aber ca. 80 cm hoch das Wasser steht. Er geht ca. 150 m tief in den Berg hinein.

Unterhalb der Baumschule Harra finden wir hinter einem abgebrochenen Felsen das offene Mundloch eines alten Bergwerkes.  Zu sehen sind Buhnenlöcher im Fels,  welche auf einen regen Bergbau deuten.

Wir wandern zurück über die Brücke nach Harra. In der Stützmauer des Schloßgartens ist der Eingang zum ehemaligen Lagerkellers des Rittergutes Harra.

 

Quelle: outdooractive/ Peter Möller

Streckendetails:

  • Schwierigkeit: mittel
  • Strecke: 6 km 
  • Dauer: 1:42 Std 
  • Aufstieg: 170 m 
  • Abstieg: 174 m 

Unsere Kontaktdaten

Geopfad Roßkunst
Schlossberg
07366 Harra

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