Regionalmuseum am Burgberg

Regionalmuseum am Burgberg

Regionale Geschichte zum Anfassen in Lobenstein

Über Regionalmuseum am Burgberg:

Das Städtische Regionalmuseum befindet sich in der ehemaligen „Fürstlichen Oberförsterei“, am Schloßberg. Dieses stattliche Gebäude wurde 1715 erbaut. Es ist zweigeschossig, hat ein Schieferwalmdach mit Dachgauben und präsentiert sich auch heute, nach mehreren Sanierungsmaßnahmen mit traditionellem ockerfarbenem Anstrich.
Die Nutzung des Hauses war unterschiedlich.
Im 18.Jh. war es Forstamt, später viele Jahre Wohnhaus und seit Mitte der 1980er Jahre dient es als städtisches Regionalmuseum. 

Das Museum bietet seinen Besuchern bei einem Rundgang auf zwei Etagen im Museumshaus und in zwei Räumen im Nebengebäude über den Museumshof eine reiche Auswahl an kulturhistorisch hochinteressanten Musealien zur Geschichte und Entwicklung der Stadt, der örtlichen Handwerke, der Burganlage und unserer Region allgemein.

Besondere Schwerpunkte des Museums bilden:

MuseumshausDie Bergbaugeschichte des Umlandes. 
Zeugnisse der Eisenverhüttung im Lobensteiner Gebiet: Sammlung von Ofenplatten.
Das Lobensteiner Tuchmacherhandwerk mit originalen Sachzeugen, z.B. einem Horizontalwebstuhl von 1793, auf dem noch bis heute gearbeitet wird.
Die Stadt Lobenstein als Bade- und Kurort, vor allem veranschaulicht durch „ die erste Therme“ der Stadt, eine Zinkbadewanne mit Holztreppchen. 
Die Entwicklung des Druckereiwesens der Stadt einschließlich der bis heute funktionierenden Drucktechnik. 
Das Uhrmacherhandwerk mit Werkzeugen und einer Uhrensammlung. 
Das gut bürgerliche Wohnen in der Stadt mit Zeugnissen v. a. aus der Zeit des auslaufenden Klassizismus und des Biedermeiers. 
Das Apothekerwesen in der Stadt, veranschaulicht durch Arbeitsgeräte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 
Weidmännische Traditionen, dargestellt im Jagdzimmer, u. a. auf einem wertvollen dreiteiligem Gobelin in der Größe von 6x2 Metern. 
Ein Duftkräuterfächer und der kleine Kräutergarten präsentieren die Bedeutung der Kräuter – und Heilkräuterkunde unserer Region.
Nebengebäude - Museumshof 

Das Schlosserhandwerk mit einer großen Sammlung an Schlössern und Schlüssel.
 Ein besonderer Höhepunkt eines jeden Museumsbesuchs ist der Aufstieg zum „Alten Turm“. Dieser wurde zum Aussichtsturm umgebaut und man hat von seiner Plattform einen wunderbaren Rundblick auf Bad Lobenstein, benachbarte Dörfer und in die Ferne. Der Aufstieg ist nur durch das Museumsgelände und den Verbindungstreppen, durch das ehemalige Burggelände möglich. Auf halber Höhe befindet sich einer von einst vier Wachtürmen der12./13. Jh. Burganlage. Hier kann man sich anhand eines Modells und Schautafeln über den Bau der Burganlage, das Leben und dem Handwerk des Mittelalters informieren. Ein Diorama „ Marktplatz Lobenstein 1782“ ergänzt die Ausstellung. 

 

 

 

 

Bildquelle Regionalmuseum Bad Lobenstein/ kindermuseum-thueringen.de

 

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Lisa und Leos Museumstour durch Thüringen - Für Kinder gibt es auch hier wieder einiges zu entdecken:

Tief vergraben soll er sein...

...der Schatz der Burg zu Lobenstein.


Diese Burg wurde zwischen 950 und 1150 auf einem hohen Bergkegel über der Stadt erbaut. Als sie während des Dreißigjährigen Krieges von schwedischen Soldaten belagert wurde, vergruben die Lobensteiner der Sage nach im Burggelände große Mengen an Gold- und Silbermünzen. Die Schweden suchten vergebens danach. Am 8. Oktober 1632 stürmten die kaiserlichen Truppen die Burg und eroberten sie zurück. Bei den schweren Kämpfen blieben nur der Bergfried und ein Wartturm unzerstört. Alle anderen Burggebäude lagen in Schutt und Asche, darunter der kostbare Münzschatz. Oft wurde nach ihm gegraben, aber vergebens… Ob es den sagenhaften Schatz tatsächlich gegeben hat, werden wir wohl nie erfahren. Wirkliche Schätze aus Vergangenheit und Gegenwart könnt ihr auf jeden Fall im Regionalmuseum der Stadt Lobenstein entdecken, das sich in einem historischen Gebäude unterhalb der Burg befindet. Nach dem Rundgang durch die Museumsräume kommt als Höhepunkt der Aufstieg zum Alten Turm. Von oben hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und die reizvolle Umgebung. Auf dem Rückweg sollte man nicht verpassen, in den Wartturm zu schauen. Hier zeigt ein Modell mit Zinnfiguren, wie die Burganlage Lobenstein im 12. /13. Jahrhundert ausgesehen hat.

Was es sonst zu sehen gibt:

  • Gußeisene Ofenplatten und andere Erzeugnisse erinnern an den Erzbergbau vom 13.-18. Jahrhundert.
  • Der Webstuhl von 1793 ist ein Zeitzeuge für das berühmte Lobensteiner Tuchmacherhandwerk.
  • Ebenfalls sehenswert: eine komplette und funktionstüchtige Buchdruckerei, Uhrensammlung, Kräuterstube, Utensilien einer Apotheke sowie ein Jagdzimmer und ein Wohnzimmer um 1850.

Lisas Tipps und Extras:
Ihr könnt Zinnfiguren gießen und bemalen, die Arbeit am Webstuhl und das Drucken auf der Handtiegelpresse erleben.

Geschäftszeiten

Öffnungszeiten:

April - September

Dienstag/Donnerstag
10:00 - 16:00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag
14:00 - 17:30 Uhr
 Oktober - März

Dienstag
10:00 - 13:00 Uhr
Donnerstag
13:00 - 16:00 Uhr
Sonntag/Feiertag
13:00 - 16:00 Uhr

letzter Einlass: 30 min vor Schließung!

Außerhalb dieser Öffnungszeiten besteht für Schulklassen, Gruppen oder nach telefonischer Vereinbarung die Möglichkeit zum Besuch des Museums.

Unsere Kontaktdaten

Regionalmuseum am Burgberg
Schlossberg 20
07356  Bad Lobenstein

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