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Martinstag 2017

Den Martinstag kann man kaum alleine in der Familie feiern: der Laternenumzug mit vielen anderen Kindern gehört dazu und vielleicht ein Martinsfeuer mit Kinderpunsch und Glühwein; wahrscheinlich wird das Fest in Ihrem Kindergarten gefeiert, oder es gibt ein Martinsspiel und einen -umzug in Ihrem Stadtteil. Daran am dämmerigen und dunklen Novemberabend teilzunehmen, ist für Kinder und Eltern ein eindrucksvolles Erlebnis.

Martinstag in der Region:

10.11.2017 Bad Blankenburg -17:00 Uhr - Martinstag mit Laternenumzug (Beginn an der kath. Kirche)

10.11.2017 Rudolstadt -17:00 Uhr - Martinstag mit Laternenumzug (Beginn an der kath. Kirche)

10.11.2017 Saalfeld -17:00 Uhr - Martinstag mit Laternenumzug (Beginn an der Johanneskirche)

10.11.2017 Blankenstein Rennsteigsaal

  • ab 15:00 UhrMartinsfest und Oma-Opa-Tag; Kindergarten Blankenstein (kleines Programm vom Kindergarten); Mit Kaffee & Kuchen umsorgt Sie der Förderverein vom Kindergarten; Tombola - jedes Los gewinnt - Erlös ist für den Kindergarten
  • gegen 17:00 Uhr Martinsumzug durch Blankenstein; danach Ausklang im Rennsteigsaal mit Thüringer Spezialitäten

10.11.2017 Neustadt/Orla - 17:00 Uhr - Martinstag der Kath. Pfarrei St. Marien Neustadt /Orla, Beginn in der ev. Kirche

10.11.2017 Triptis - Martinstag mit Laternenumzug in Oberpöllnitz und Triptis

11.11.2017 Harra - 17:00 Uhr - Martinsfest Kindergarten Harra (Treffpunkt: Kirche)

11.11.2017 Pößneck - 17:00 Uhr Andacht mit Martinsspiel, anschließend Martinsumzug  (Treffpunkt: Katholische Kirche Pößneck)

 

Wer war St. Martin und warum feiern wir den Martinstag?
Zum Sankt Martinstag ziehen unzählige Kinder Jahr für Jahr mit ihren Laternen los. Was steckt eigentlich hinter dieser Tradition? Und warum ausgerechnet am 11. November?

Am 11. November ist es wieder soweit. Nicht nur der Fasching beginnt, sondern hunderte Kinder ziehen auch mit ihren Laternen los. Es ist Martinstag. Aber warum finden überhaupt überall in der Region Laternenumzüge statt? Und wer war dieser Sankt Martin?

Wer war Sankt Martin?
Es handelt sich um den heiligen Martin von Tours, der um 316 nach Christus in Pannonien (im heutigen Ungarn) geboren wurde. Wie auf der Website des Bistum Augsburgszu lesen ist, diente Martin schon mit 15 Jahren als Soldat der römischen Armee. Etwa zu dieser Zeit ereignete sich die bekannte gute Tat, an die man beim Martinstag stets gedenkt: 

Im Winter traf Soldat Martin auf der Straße einen armen frierenden Bettler. Er teilte seinen Mantel mit seinem Schwert und gab dem Bettler eine Hälfte davon. In der folgenden Nacht, so heißt es, erschien ihm Jesus Christus im Traum und gab sich als der Bettler zu erkennen. Daraufhin gab Martin seinen Soldatendienst auf, ließ sich taufen und wurde Schüler des berühmten Kirchenlehrers Hilarius.

Später wurde Martin, der als sehr hilfsbereiter Mensch unter den Leuten bekannt war, zum Bischof von Tours geweiht. Seither gilt St. Martin als Schutzpatron der Bettler, Soldaten, Waffenschmiede und Haustiere.

Warum feiern wir am 11. November St. Martin?
Am 11. November 397 fand die Beerdigung des heiligen Martins statt, der am 8. November gestorben ist. Seitdem wird dieser Tag als Gedenktag an den Katholischen Heiligen gefeiert - mit beispielsweise Sankt-Martins-Umzügen.

Im Evangelischen hat der Martinstag eine etwas andere Bedeutung. Hier erinnert man sich an den Reformator Martin Luther, der am 10. November Geburtstag hat und am Tag darauf auf den Namen Martin getauft wurde, wie auf der Homepage der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)nachzulesen ist.

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