Hohenwarte-Stausee

Hohenwarte-Stausee

Thüringer Meer

Über Hohenwarte-Stausee:

Der Hohenwarte-Stausee bzw. die Hohenwartetalsperre (zusammen mit dem Bleilochstausee auch als Thüringer Meer bezeichnet) ist ein Stausee, der in den 1930er Jahren durch Anstauung der Saale mittels einer nahe der namensgebenden Thüringer Ortschaft Hohenwarte gelegenen Staumauer entstanden ist.

Die gekrümmte Gewichtsstaumauer aus Beton wurde von 1936 bis 1942 erbaut. Ihre Höhe beträgt 75 m, ihre Länge 412 m. Beim Bau der Talsperre mussten 250 Menschen umgesiedelt werden. Das Dorf Preßwitz wurde dabei überflutet.

Der Hohenwarte-Stausee gehört zu der fast 80 Kilometer langen, fünffach gestuften Saalekaskade. Dazu gehören noch saaleabwärts das Ausgleichsbecken Eichicht sowie saaleaufwärts das Ausgleichsbecken Burgk, die Talsperre Walsburg und der Bleiloch-Stausee.

Der Stausee ist mit Sportbooten mit und ohne Motor befahrbar. Für Freizeitboote ist er von seinem Beginn in Ziegenrück bis an die Staumauer nutzbar. Außerdem gibt es eine Passagierschifffahrt.

Bei der Linkenmühle führte eine 30 m hohe Brücke über den See, die 1943 eine ältere Talbrücke ersetzte und am 12. April 1945 gesprengt wurde, um den Vormarsch der Alliierten aufzuhalten. Es ist die vermutlich einzige größere Straßenbrücke Deutschlands, die weiterhin im Zustand wie unmittelbar nach dem Krieg ist. Die Überreste werden bei Niedrigwasser sichtbar. Der Vorgängerbau über die Saale liegt unter dem Wasserspiegel und kann betaucht werden. Seit einiger Zeit können Fußgänger und Autos von Frühjahr bis Herbst je nach Wasserstand mit einer Fähre übersetzen. Die Mühlenfähre ist die einzige Autofähre Thüringens.

 

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Hohenwarte-Stausee
Hohenwarte
07388 Kaulsdorf

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