Burg Greifenstein

Burg Greifenstein

Hoch über dem Erholungsort Bad Blankenburg – am Eingang zum romantischen Schwarzatal – liegt die Burg Greifenstein

Über Burg Greifenstein:

Hoch über der Stadt Bad Blankenburg, dem Eingangstor zum Schwarzatal, liegt auf dem mit altem Buchen bewaldeten Hausberg, das Wahrzeichen der Stadt, die Burg Greifenstein. Mit ihren Ausmaßen von rund 250 mal 100 Meter oder circa 25.000 Quadratmeter Fläche ist sie eine der größten deutschen Burgruinen. Die Ruine der Höhenburg erhebt sich in 390 Metern Höhe auf dem Greifenstein, dem Hausberg von Bad Blankenburg in Südthüringen.

Die Ursprünge der Burg sind unbekannt. Bauteile und Bodenfunde weisen aber darauf hin, dass die Anlage bereits im 12. Jahrhundert existierte, ursprünglich wohl lediglich als Ansammlung von Lehmhäusern mit Gräben, Wällen und Palisade im Nordwesten der Bergkuppe. Möglicherweise wurde die Anlage im Zusammenhang mit einem Vorstoß der Sorben angelegt. Dies ist jedoch keinesfalls gesichert.

Im 12. oder 13. Jahrhundert wurde eine Maueranlage mit fünfeckiger Grundform angelegt, die den alten Befestigungsbereich nach Osten erweiterte. Der alte Burgkern blieb vermutlich als Vorsiedlung bestehen und schirmte die Burg zusätzlich zu einem tiefen Graben gegenüber dem von Westen heranführenden Weg ab. Im Osten entstand eine ähnliche Siedlung. Insgesamt verfügte die neuere Burganlage über einen umlaufenden Wall mit Graben.

Bereits im 13. Jahrhundert verlor die Blankenburg an Bedeutung gegenüber der Schwarzburg, die zur Hauptresidenz des Grafengeschlechts wurde. In einer Urkunde von 1346 ist von zwei getrennten gräflichen Residenzen auf der Blankenburg die Rede. Dies weist darauf hin, dass zu diesem Zeitpunkt bereits eine Erweiterung der Anlage stattgefunden hat. Vermutlich handelte es sich dabei um die Bauwerke im Südosten des Felsens, ein Rundturm, eine Kapelle sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Die Verteidigungsanlagen dieses Burgteils bestanden aus einem Zwinger, einem Ringgraben und sechs runden Basteien. Zur Wasserversorgung wurden im Graben zwei Burgbrunnen und unter dem Burghof eine Zisterne angelegt. Auch der ältere Burgteil scheint in dieser Phase modernisiert worden zu sein: Ein bequemerer Zugang vom Süden her mit Doppeltor und Fallgatter wurde angelegt.

Dennoch residierten die Fürsten ab dem 14. Jahrhundert meist in den bequemeren Stadtwohnungen. Die Blankenburg wurde zum Sitz eines Vogtes und zum ständigen Sitz einer Abteilung Soldaten. Heinrich XXVI. war vermutlich der letzte Graf, der Ende des 15. Jahrhunderts zumindest zeitweise auf der Blankenburg lebte.

Eine schriftliche Quelle aus dem Jahr 1547 berichtet von drei Bränden auf der Burg und vom zunehmenden Verfall der Anlage. Lediglich während der Weinlese werde sie von einem Amtmann aus Rudolstadt bewohnt. 1612 wurde der Kelter auf der Burg instand gesetzt. 1642 musste das Abfahren von Steinen aus der Ruine verboten werden. Allerdings wurden 1664 die Befestigungen ausgebessert, um die Burg im Fall eines türkischen Angriffs nutzen zu können.

Im 18. Jahrhundert scheint die Burg mehrfach von Schatzgräbern heimgesucht worden zu sein, wobei vermutlich der Hauptturm zerstört wurde: 1785 brach er auseinander und stürzte im November 1800 vollends ein.

1821 wurden erste kleinere Restaurierungsversuche unternommen. 1860 wurde eine Burggaststätte angelegt. 1900 gründete sich die Burggemeinde, die in Zusammenarbeit mit dem Vertreter-Convent der akademischen Turnerschaften von 1925 bis 1928 Palas und Turm neu errichten ließ. 1962 fanden sich freiwillige Helfer zusammen, die in den Folgejahren an der Restaurierung der Burg arbeiteten.

 

Adler- und Falkenhof

In der neu errichteten Burgfalknerei kann der Besucher in herrlicher Kulisse die Freiflüge der majestätischen Könige der Lüfte wie Adler, Geier, Bussarde, Falken und Eulen hautnah erleben. Ein besonderer Ausflugstipp für die ganze Familie, aber auch für Vereine, Reisegruppen sowie Schulklassen etc.

Informationen zum Adler- und Falkenhof unter:

www.adler-falkenhof-burggreifenstein.de

Das Mitführen von Hunden in der Falknerei können wir aus tierschutzrechtlichen Gründen leider nicht gestatten.
Von November bis März ist der Adler- und Falkenhof geschlossen.

 

 

Bildquelle: www.burg-greifenstein.de

 

Ausstellung

Eine von den Greifenstein-Freunden gestaltete Ausstellung im Palas der Burg erzählt detailliert über deren wechselvolle und für Thüringen nicht unbedeutende Geschichte. Darüber hinaus vermitteln Schautafeln und ausgewählte Exponate viel Wissenswertes rund um die Burg und zum Verein.

 

Trauungen

Hoch über dem beschaulichen Städtchen Bad Blankenburg, am Eingang zum romantischen Schwarzatal, steht die stolze Burg Greifenstein, in deren Mauern sogar einmal ein deutscher König, Günther XXI. von Schwarzburg-Blankenburg, geboren wurde.

Das Standesamt Bad Blankenburg führt im Vereinszimmer der rührigen Greifenstein-Freunde Eheschließungen durch. Es ist schon beeindruckend, die Hochzeitszeremonie bei flackernden Kaminfeuer und im Schein vieler Kerzen zu erleben. Die Musik, die dabei eingespielt wird, suchen Sie sich bei der Vorabsprache auf dem Standesamt selber aus. Für die Brautpaare, die das Besondere lieben, können wir auch eine Mitternachtshochzeit anbieten.

Geschäftszeiten

Öffnungszeiten

Burggelände &
Adler- & Falkenhof   10:00 Uhr - 17:00 Uhr 

(Ostern bis Oktober,
dienstags bis sonntags) 

Email: falknerei@burg-greifenstein.de

 


Burgschänke


10.00 Uhr - 17.00 Uhr

(Ostern bis Oktober,
dienstags bis sonntags und nach Absprache)

Email: burgschaenke@burg-greifenstein.de
 

Unsere Kontaktdaten

Burg Greifenstein
Greifensteinstraße 3
07422 Bad Blankenburg

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