Gemeinde Eßbach

Gemeinde Eßbach

Angerdorf an der Saale

Über Gemeinde Eßbach:

Das Angerdorf Eßbach wurde 1378, damals als Espech erstmals urkundlich erwähnt. Es zählte damals zum Zubehör des Schlosses Ziegenrück.

Geringfügige Mauerreste auf dem Bergsporn über dem rechten Ufer der Saale bei Eßbach weisen auf die ehemalige Befestigungsanlage „Walsburg“ hin. Sie diente seinerzeit zum Schutz und zur Hilfe beim Saaleübergang dem Verkehr zwischen der Orlasenke mit Arnshaugh und Neustadt/Orla und Lobenstein. Die Burg bauten wohl die Lobdeburger, denn 1323 gelangte sie in Besitz der Schwarzburger und im 15. Jahrhundert wurde sie aufgegeben.[2] Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Ziegenrück und kam nach dessen auf dem Wiener Kongress beschlossenen Abtretung an den preußischen Landkreis Ziegenrück, zu dem der Ort bis 1945 gehörte.

Der typische Charakter eines Angerdorfes ist über viele Generationen bis zum heutigen Tage unverfälscht erhalten geblieben. Durch Baumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung wurden der gesamte Angerbereich, der untere Dorfplatz, die beiden Teiche, das Gemeindehaus  sowie der Friedhof umgestaltet. Gleichzeitig wurde die Fassade der Kirche erneuert und an vielen privaten Gebäuden Sanierungsarbeiten durchgeführt. Somit konnte sich unser Ort in einem würdigen Rahmen zur 625 – Jahr- Feier im Jahr 2003 seinen Gästen präsentieren.
Um die Jahrhundertwende wurde der Ort durch den hiesigen Dorfschullehrer und Heimatdichter Gustav Schröer weit über die Region hinaus bekannt. Die Handlung vieler seiner Romane sind in Eßbach und der unmittelbaren Umgebung angesiedelt. Dörflich-kulturelle Traditionen, einst von Männern wie Gustav Schröer hier begründet, wurden bis in die Gegenwart gepflegt. 
Das kulturelle und gesellige Leben der Gemeinde wird heute von mehreren Vereinen wie der Laienspielgruppe Eßbach, dem Eßbacher Feuerwehrverein sowie dem Heimat- und Kulturverein „Wisenta – Saale“ e.V.  gepflegt und gestaltet.  

Die Eßbacher Theatertage der Laienspielgruppe werden  jährlich von über 3.000 Gästen besucht. 

Seit 1967 ist Walsburg, welches historisch als Hammermühle in der Nähe einer ehemaligen Raubritterburg bekannt ist, ein Ortsteil der Gemeinde. Es liegt in der malerischen Mündungsaue der Wisenta an der Saale.Es wurde 1320 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Historisch nur als Mühlenstandort in der Nähe einer ehemaligen Raubritterburg bekannt, erlangte der Ort in den 90iger Jahren des 19. Jahrhunderts deutschlandweite Berühmtheit als heilklimatischer Kurort.

Als wichtige Voraussetzung für eine entsprechende zukünftige Entwicklung wurde die in den letzten Kriegstagen zerstörte Saalebrücke in Walsburg in den Jahren 1991 und 1992 wieder aufgebaut. Angler, Wanderer und Naturfreunde finden in dem erhalten gebliebenen Stück Natursaale zwischen den Talsperren Bleiloch, Wisenta und Hohenwarte noch Erholung und Entspannung.

 

Quelle Gemeinde Eßbach

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Gemeinde Eßbach
Ortsstr. 70
07924 Eßbach

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