Crispendorf

Crispendorf

Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück - Ortsteil Crispendorf

Über Crispendorf:

Wenige Kilometer von der Kreisstadt Schleiz entfernt, liegt im Landschaftsschutzgebiet Obere Saale die Gemeinde Crispendorf. Zum Gemeindegebiet gehört die von der Wisenta durchflossenen Talsperre „Wisenta“ mit dem gleichnamigen Pumpspeicherwerk.

Sehenswert ist die neu restaurierte Kapelle des Gutshofes Dörflas, welche im Jahr 2010 den Titel „Kleinste Kirche Mitteldeutschlands“ bekam. Von Crispendorf erreichen Sie außerdem sehr schnell den staatlich anerkannten Erholungsort Ziegenrück, die Rennstadt Schleiz sowie die Burg Ranis.

Crispendorf wurde vor über 700 Jahren erstmals urkundlich erwähnt und erstreckt sich entlang des Aubaches, der in die Wisenta mündet. Die Gemeinde mit ihren Ortsteilen Erkmannsdorf und Dörflas hat 386 Einwohner und liegt in einer Höhe von 430 m NN.
Das dörfliche Leben wird wesentlich durch die im Ort vorhandenen Vereine geprägt. Am Ortsrand von Crispendorf befindet sich ein Mischgebiet für Gewerbe und Wohnungsbau. Im idyllischen Wisentatal befindet sich das  „Ferienland“ Crispendorf. Hier gibt es eine besondere Attaktion, die „Ferienlandeisenbahn“. Es werden über das Jahr viele Fahrtage angeboten. Seit dem Jahr 1996 wird das Ferienland (ehemals Pionierlager der Wismut) wieder  bewirtschaftet und wartet mit zahlreichen Angeboten auf. Camping und ca. 60 Übernachtungsmöglichkeiten in 2 Bettenhäusern sind möglich.
Crispendorf wurde als eines der ersten Dörfer 1991 in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen wodurch das Ortsbild entscheidend verbessert werden konnte. Der Dorf- und Schlossteich wurden entschlämmt, ein Absetzbecken angelegt und ein Teil des Dorfbaches offengelegt und so die Gefahr der Überflutung von Teilen der Ortslagen bei extremen Niederschlägen gebannt. Natürlich gab es auch viele private Initiativen. Der Umbau der alten Schulküche zu einem stattlichen Dorfgemeinschaftshaus erfolgte 2008. 

Seit 2011 ist Crispendorf zum 2. Mal im Dorferneuerungsprogramm. Der Umbau des alten Konsumgebäudes zum Feuerwehr- und Vereinshaus mit Bürgermeisteramt sowie die Erneuerung von 2 Straßen konnten realisiert werden. Im Ortsteil Erkmannsdorf hat die Landwirtschaft ihren Hauptsitz.


Der Ortsteil Dörflas ist seit einigen Jahren Anziehungspunkt für viele Besucher der Nikolauskapelle – die kleinste Kirche Mitteldeutschlands. Sie wurde 1935 durch die Fabrikantenfamilie Wetzel erbaut. Bis 1945 befand sie sich in Privatbesitz. Viele Jahrzehnte war sie fast vergessen, bevor sie durch eine kleine Initiativgruppe im Jahr 1998/99 mit viel Einsatzbereitschaft wieder zum Leben erweckt wurde. Pfingsten 1999 wurde sie auf den Namen Nikolauskapelle neu eingeweiht. Mittlerweile gibt es den Förderverein Nikolauskapelle e.V. der sich um die Kapelle und das Umfeld kümmert. Jährlich von Ostern bis Weihnachten findet einmal im Monat sonntags ein Gottesdienst statt, außerdem Konzerte und Vorträge. Die Kapelle kann jederzeit besichtigt werden, auch Trauungen und Taufen erfreuen sich großer Beliebtheit, da die Kapelle eine individuelle familiäre Atmosphäre hat. Da sie direkt am internationalen Wanderweg Budapest-Eisenach liegt, machen hier auch viele Wanderer Rast und erfreuen sich an diesem Kleinod.

 

Bild: VG-Ranis-Ziegenrück

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